Stimmen zum Buch
 

 

»Frank Ochmann bietet einen fesselnden Blick auf die aktuelle Forschungsdebatte und untersucht, klar und verständlich geschrieben, die Beweise für eine Moral auf dem Fundament der Biologie.«
    
     Frans de Waal 
     Emory University, Atlanta
     Autor von
Der Affe in uns

 

»Frank Ochmann führt die neuen Entdeckungen an der Schnittstelle von Moral und Biologie zu einer durchdachten Gesamtsicht zusammen.«
    
    
Antonio Damasio
     University of Southern
     California, Los Angeles,
     Autor von
Descartes' Irrtum
     und
Der Spinoza-Effekt 

 

»Es macht richtig Freude, in Ihrem Buch zu lesen. Wir könnten im deutschen Sprachraum sehr gut mehr Leute wie Sie gebrauchen, Menschen, die ein schwieriges Wissenschaftsthema so packend und anschaulich machen können.«
     
    
Ernst Fehr
     Universität Zürich

 

»... Vor allem bin ich sehr angetan von der Ruhe, mit der Sie die Themen entwickeln und der Tatsache, dass Sie nicht der Versuchung erlegen sind, die schnelle Schlagzeile zu finden ... Kurz, Ihr Buch hebt sich wohltuend von der Vielzahl der Schnellschüsse ab, die sich sonst auf dem Markt befinden. ... das Buch enthält sehr viel mehr als 'nur' Moral, es ist eine sehr schöne und lehrreiche Wanderung durch viele relevante und aktuelle Gebiete der Psychologie, zwar mit einem klaren Ziel, aber eben auch mit offenen Augen auf dem Weg dorthin. ... ich habe Ihr Buch sehr gern und mit großem Gewinn gelesen!"
    
     Hannelore Weber
     Universität Greifswald

 

 

 

Rezensionen (chronologisch)


 

»... zweifellos ein Lesetipp für Leute wie Klaus Zumwinkel ... Nicht der Verstand, sondern Emotionen sind die wichtigste Lernhilfe beim Verinnerlichen von Normen: 'Es tut so gut, gut zu sein' - wie Forscher dieses Prinzip in Experimenten und Studien variieren, hat Unterhaltungs- und Erkenntniswert ...«         

          Der Spiegel, Nr. 11 / 10.3.2008


 

»... Den Fokus nicht auf das Gen, sondern die Seele gerichtet, nähert sich ein weiteres Buch der Frage, welche natürlichen Grundlagen unser moralisches Verhalten möglicherweise hat. Entgegen dem ersten Anschein breitet Frank Ochmann in 'Die gefühlte Moral' nicht vorrangig neurophysiologische, sondern moralpsychologische Forschungen zum Thema aus. Besonders interessant sind dabei die Belege für seine Argumentation, dass der Mensch bereits von Beginn an ein soziales Wesen sei und dies nicht erst mühsam durch moralische Erziehung erlerne ... auch für Einsteiger gut zu lesen und anregend ...«

          Die Zeit Literatur, Nr. 12 / 13.3.2008


 

»... Frank Ochmann hat sich tief in die Forschungslage gedreht und gibt einen hervorragenden Überblick über den Erkenntnisstand, vor allem aus Sicht der Neuroethik. ... Es ist eine Stärke des Buches ..., dass es die wichtigsten Erkenntnisse der Forschung systematisch zusammenträgt und dabei an den Wurzeln der Thematik ansetzt. ... Wer dieses Buch liest, lernt viel über Moral.«

          ChangeX vom 8.4.2008


 

»... Frank Ochmann, Physiker, Theologe und Journalist, bemerkt in seiner gesellschaftskritischen Bestandsaufnahme über die „gefühlte Moral“, dass moralisch bindende Kräfte bedrohlich schwinden. Er geht der Frage nach, was Hirnforscher heute darüber wissen, bringt seine Leser zügig und intelligent auf den Erkenntnisstand und denkt darüber nach, was zu tun sei. Fest steht, dass nicht nur zuerst das Fressen und dann die Moral kommt, sondern auch: Zuerst das Gefühl, dann die Moral.  ... Zum Lesen empfohlen.«

         Hamburger Abendblatt, 30.4.2008


 

»... Wir haben im buchstäblichen Sinn ein Gefühl für gute Taten. Aber wie konnte sich daraus eine ganze Moral entwickeln?
Der Journalist Frank Ochmann hat die zahlreichen neuen Erkenntnisse der Wissenschaft zusammengetragen und zeichnet ein beeindruckendes Bild von dem Ort, an dem sich Biologie und Moral begegnen.«

       WDR 2 - "Radioquarks", 10.5.2008
      
(mit Audiodatei des Radiobeitrags)


 

»... Interessante und wichtige Fragen zu einer aktuellen Debatte zwischen Natur- und Geisteswissenschaftlern. Brennpunkte, die der Autor in seinem Buch auf eine verständliche und kenntnisreiche Art diskutiert ...«

         Luxemburger Wort, 22.5.2008


 

»... Sein (Ochmanns) sehr interessantes Sachbuch folgt stringent der Fragestellung, was die Handlungen des Menschen motiviert. Wie das moralische Empfinden mit dem sozialen zusammenhängt, mit Einfühlung und Empathie, wie stark Emotionen in das moralische Urteilsvermögen hineinspielen und der Verstand eher im Nachhinein tätig wird, das zeigt Ochmann anschaulich auf, von der Sprache her gut verständlich, in der Sache anspruchsvoll. Sein starkes Schlussplädoyer ... untermauert er damit sehr plausibel.«

         Neue Presse, 31.5.2008


 

»... Die Kultur steht in ständiger Wechselwirkung mit unserer biologischen Natur, und so unterscheiden wir gefühlsmäßig Gut und Böse. Eine brisante These - und doch durch Ergebnisse neuer Studien nachvollziehbar. Der Theologe und Journalist Frank Ochmann hat sie zusammengetragen und erfrischend unpolemisch interpretiert. Herausgekommen ist ein höchst interessanter, gut verständlicher Blick auf den Stand der Forschung. Hier lernt man was.«

         Deutschlandradio Kultur - "Lesart", 22.6.2008


 

»... Ochmann ist Journalist und ein begnadeter Schreiber. Er beherrscht die hohe Kunst, komplexe wissenschaftliche Thesen allgemein-
verständlich darzustellen, ohne sie zu verflachen. ... Ochmanns Buch behandelt nicht mehr und nicht weniger als die Frage, wie Gesellschaft überhaupt funktioniert. ... Ein bisschen tritt er allen auf die Füße, aber niemandem so sehr, dass er deswegen das Gesamtwerk ablehnen müsste. Ob Christ oder Atheist, ob Linker oder Konservativer – jeder wird eine Fülle von Punkten finden, die ihn – auf seine je eigene Weise – zum Weiterdenken anregen. Ein Meisterwerk.«

         Media-Mania.de, 29.6.2008


 

»... Eine 'gefühlte' Moral, so wie sie im Buchtitel geschrieben steht, macht die Menschen nicht unbedingt glücklich. Das weiß auch der Physiker und Theologe Frank Ochmann. Gefühle führen oft in ein Dilemma. ... Sollte nicht der Verstand korrigierend einschreiten? Aber der Verstand benimmt sich wie eine Propaganda- oder Werbemaschine ... Ochmann findet für seine Ansicht einleuchtende Argumente. ...«

         Sächsische Zeitung, 5.9.2008


 

»... Interessant und anregend ist die Lektüre der 'gefühlten Moral' ... gerade auch, wenn der Autor gesellschaftspolitisch relevante Schlüsse aus den Laboruntersuchungen zieht. ...«

         ORF, Ö1 - "Kontext", 5.9.2008


 

»... Was haben jüngste Forschungsergebnisse von Neurophysiologen, Genetikern, Moralpsychologen über die Wurzeln unserer Moral herausgefunden? Ochmann erweist sich als brillanter Analytiker, dem es gelingt, ein komplexes Thema in verständlicher Sprache zu behandeln. Sein Fazit ist so spannend wie brisant.«

         stern Nr. 43, 5.10.2008


 

»... Es klingt plausibel: Die Moral ist nicht vom Himmel gefallen, sie hat eine Naturgeschichte. Aber wo in uns hat sie ihren physiologischen Ort? ... „Gefühl vor Verstand und fertiges Urteil vor sachlicher Begründung“ – so bringt der deutsche Wissenschaftsjournalist Frank Ochmann die jüngsten Forschungen in seinem Buch „Die gefühlte Moral“ auf den Punkt. Wir tun „Gutes“, weil wir die passenden Gefühle verspüren. ...«

          Wiener Stadtmagazin
          Falter 45/08, 5.11.2008


 

»... Frank Ochmann ist ein erstaunlich kurzweiliger Überblick über ein schwieriges Thema gelungen. Selbst in Natur- und Geisteswissenschaften zu Hause, reflektiert er ebenso die Erkenntnisse der Neurowissenschaften wie die Ergebnisse psychologischer Forschungen und die Überlegungen der Philosophie. ...«

          Psychologie heute14.1.2009


 

»Anregendes Werk über Gut und Böse ... Warum hält sich noch der schlimmste Gefängnisinsasse an einen Ehrenkodex? Ist der Mensch von Natur aus gut, böse – oder bloß ein Produkt seiner Umwelt? Wen respektiert er als letzte ethische Instanz? Sind ihm absolute Werte ohne Transzendenz überhaupt vorstellbar? Fragen über Fragen, mittels welcher der Physiker, Theologe und Journalist Frank Ochmann den Grundlagen unseres Moralempfindens nachspürt.«

          
Wiener Zeitung, 10.2.2009


 

»... Dass der freiheitliche, säkularisierte Staat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann, wissen wir zwar zur Genüge. Die Gründe dafür sind aber selten so eindringlich dargelegt worden wie in Ochmanns Buch.«

          Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.2009


 

 

 

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